Bodenvase dekorieren: 10 Ideen für großen Stil
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Eine Bodenvase entfaltet ihre stärkste Wirkung, wenn du dich auf ein zentrales Element konzentrierst. Pampasgras in einer matten Keramikvase, ein einzelner geschwungener Ast in einer schlanken Glasvase oder ein Bündel Eukalyptus in Terrakotta: Jede dieser Kombinationen funktioniert sofort und braucht keine aufwendige Vorbereitung.
Dein Schnellstart in unter 10 Minuten:
- Wähle zuerst das Material deiner Vase (Glas, Keramik, Terrakotta oder Steingut), denn das Material bestimmt den Stil.
- Entscheide dich für ein Hauptelement: Pampasgras für Boho-Wärme, ein langer Ast für Minimalismus, Amaryllis für Eleganz.
- Ergänze mit maximal zwei Akzenten (z. B. Eukalyptuszweige + ein Trockenblumenhalm).
- Beschwere den Vasenboden mit Kieselsteinen oder Sand für sichere Standfestigkeit.
- Passe die Stiellänge an: Die Elemente sollten deutlich aus der Vase herausragen, um eine harmonische Wirkung zu erzielen.
Saison-Schnellwahl:
- Frühling: frische Tulpen oder Kirschblütenzweige
- Sommer: Trockenblumen in Ocker und Creme
- Herbst: Pampasgras, rote Beeren, Zieräste
- Winter: Tannenzweige mit Lichterkette
Eine Bodenvase ab ca. 40 cm Höhe wirkt als eigenständiges Einrichtungselement. Kleiner, und sie verliert sich im Raum.
Inhaltsverzeichnis
- Wie das Material deiner Bodenvase das Styling bestimmt
- Welche Blumen und Pflanzen passen wirklich in eine große Vase?
- 10 konkrete Styling-Ideen für große Bodenvasen
- Wie du deine Bodenvase das ganze Jahr über frisch gestaltest
- Äste, Zweige und Pampasgras richtig in Szene setzen
- Wo steht die Bodenvase am besten und wie hoch dürfen die Stiele sein?
- Bodenvase reinigen und pflegen: so bleibt sie lange schön
- Was Innenarchitekten über Bodenvasen wirklich denken
- Wie du eine Bodenvase mit dem Rest des Raums verbindest
- Wichtige Erkenntnisse
- Hochwertige Bodenvasen und Deko-Objekte bei Decorias
Wie das Material deiner Bodenvase das Styling bestimmt
Das Material ist keine Nebensache. Es legt den Grundton des gesamten Arrangements fest, noch bevor du das erste Element hineinsteckst.

Terrakotta erzeugt mediterranes Flair, Glas ist besonders vielseitig, und Keramik oder Steingut passen je nach Glasur zu skandinavischem, modernem oder minimalistischem Wohnen. Glasvasen erlauben zusätzlich ein Spiel mit dem Innenleben: Kerzen, Lichterketten oder Muscheln werden durch die Transparenz zum Teil der Dekoration. Dabei ist eine ordentliche, bewusst gestaltete Innenfüllung entscheidend, denn jede Unordnung ist sichtbar.
| Material | Stilwirkung | Passende Deko-Elemente | Pflegehinweis |
|---|---|---|---|
| Terrakotta | Mediterran, warm, natürlich | Olivenzweige, Lavendel, Trockenblumen | Trocken halten, nicht dauerhaft nass |
| Glas (klar) | Vielseitig, modern, luftig | Kerzen, Lichterketten, Eukalyptus | Mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen |
| Keramik / Steingut | Skandinavisch, minimalistisch | Pampasgras, einzelne Äste, Lagurus | Feuchtes Tuch, keine Scheuermittel |
| Glasierte Keramik | Elegant, zeitlos | Amaryllis, Lilien, Kunstblumen | Weicher Lappen, keine Säuren |
Profi-Tipp: Setze auf Kontrast statt Harmonie: Eine raue Terrakottavase mit glatten, silbrigen Eukalyptusblättern erzeugt mehr visuelle Spannung als ein durchgängig rustikales Arrangement. Umgekehrt wirkt eine glänzende Keramikvase mit groben Trockenästen besonders lebendig.
Welche Blumen und Pflanzen passen wirklich in eine große Vase?
Nicht jede Pflanze verträgt das Format. Große Bodenvasen brauchen Elemente mit Länge, Volumen oder einer starken Silhouette.
Frische Blumen (mit Wasser):
- Amaryllis: Lange, gerade Stiele mit dramatischen Blüten. Wasserbedarf hoch, Lebensdauer 1–2 Wochen. Wirkt besonders in schlanken Glasvasen.
- Lilien: Üppig und duftend, ideal für große Keramikvasen. Wasser täglich wechseln, Stiele schräg anschneiden.
- Kirschblütenzweige: Perfekt im Frühling, brauchen viel Wasser. Enden einritzen, damit sie besser trinken.
Trockenblumen und Gräser (ohne Wasser):
- Pampasgras: Das stärkste Solo-Element für Bodenvasen. Langlebig und pflegeleicht, Staub einfach mit einem weichen Tuch entfernen. Beige- und Cremetöne passen zu fast jedem Stil.
- Lagurus (Hasenschwanzgras): Zart, luftig, ideal als Ergänzung zu Pampasgras. Kein Wasser nötig, jahrelang haltbar.
- Trockenblumen in Ocker und Rostrot: Warme Farben für Herbst- und Winterarrangements. Direkte Sonne vermeiden, sonst verblassen die Farben.
Grünpflanzen und Zweige:
- Eukalyptus: Frischer Duft, silbrig-grüne Blätter, passt zu Keramik und Glas gleichermaßen. Bleibt ohne Wasser wochenlang dekorativ und trocknet dabei elegant.
- Olivenzweige: Mediterran, zeitlos, sehr langlebig als Trockenversion. Passen besonders gut zu Terrakotta.
- Korkenzieherhasel: Geschwungene Äste mit natürlicher Skulptur. Wirken als Solist in einer schlichten Vase besonders stark.
Pampasgras als Solist in einer matten Keramikvase ist die unkomplizierteste Wahl für sofortige Wirkung. Wer frische Blumen bevorzugt, greift zu Amaryllis oder Lilien.
10 konkrete Styling-Ideen für große Bodenvasen

1. Minimalistischer Ast
Materialien: 1–3 lange Äste (Korkenzieherhasel oder Birke), schlichte Keramikvase, Kieselsteine zur Beschwerung.
- Kieselsteine auf den Vasenboden geben.
- Äste auf unterschiedliche Längen zuschneiden (längster Ast ca. 1,5-fache Vasenhöhe).
- Locker einsetzen, nicht zu dicht.
- Vase leicht von der Wand abrücken, damit die Silhouette wirkt.
Passt zu: Wohnzimmer mit hellen Wänden, Fluren. Fotografisch wirkt das Arrangement am besten vor einer einfarbigen Wand.
2. Pampas-Boho
Materialien: Pampasgras (5–7 Halme), Lagurus, matte Keramikvase in Beige oder Grau.
- Längere Pampashalme zuerst einsetzen, sie bilden die Grundstruktur.
- Lagurus locker dazwischen verteilen.
- Halme leicht fächern, damit Luft zwischen ihnen bleibt.
- Vase in eine Ecke oder neben ein Sofa stellen.
Stilhinweis: Dieser Look verträgt keine weiteren Farben. Neutrale Töne im Raum lassen das Arrangement atmen.
Profi-Tipp: Für mehr Volumen beim Pampasgras: Halme kurz mit einem Föhn auf niedriger Stufe aufblasen. Die Rispen öffnen sich und wirken voller.

3. Frühlings-Blüten mit Kirschzweigen
Materialien: Kirschblütenzweige, schlanke Glasvase, frisches Wasser.
- Zweigenden schräg anschneiden und einritzen.
- Vase zu einem Drittel mit Wasser füllen.
- Wenige Zweige (3–5) locker einsetzen, Höhe variieren.
- Wasser alle zwei Tage wechseln.
Passt zu: Eingangsbereichen und hellen Wohnzimmern im März und April.
4. Kerzen in der Glasvase
Materialien: Große, klare Glasvase, Stabkerzen oder Teelichter, Kieselsteine oder Sand als Basis.
- Sand oder Kieselsteine auf den Boden geben (ca. 5–8 cm).
- Stabkerzen aufrecht einsetzen, unterschiedliche Höhen wählen.
- Optional: Muscheln oder Glasperlen als Füllmaterial ergänzen.
- Nie unbeaufsichtigt brennen lassen.
Stilhinweis: Die Innenfüllung muss ordentlich sein, denn durch das Glas ist alles sichtbar.
5. Eukalyptus pur
Materialien: Frischer oder getrockneter Eukalyptus (7–10 Stiele), Terrakotta- oder Keramikvase.
- Stiele auf einheitliche Länge kürzen, Blätter im unteren Drittel entfernen.
- Locker in die Vase stellen, nicht pressen.
- Bei frischem Eukalyptus: wenig Wasser, alle drei Tage wechseln.
- Getrockneter Eukalyptus hält monate lang.
6. Herbst-Arrangement mit Trockenblumen
Materialien: Trockenblumen in Ocker und Rostrot, Pampasgras, Lagurus, matte Steingut-Vase.
- Kieselsteine als Beschwerung einlegen.
- Pampasgras als Gerüst einsetzen.
- Trockenblumen in verschiedenen Höhen dazwischen verteilen.
- Lagurus als lockere Füllung ergänzen.
- Vase von direkter Sonne fernhalten.
7. Lichterkette in der Glasvase
Materialien: Klare Glasvase, batteriebetriebene Mikro-LED-Lichterkette (warmweiß), dekorative Zweige.
- Lichterkette locker in die Vase legen oder um Zweige wickeln.
- Zweige aufrecht einsetzen.
- Batteriefach außen an der Vase platzieren oder hinter ihr verstecken.
- Timer-Funktion nutzen für automatisches Leuchten ab 18:00 Uhr.
Passt zu: Weihnachtszeit, dunklen Herbstabenden, Schlafzimmer-Ecken.
8. Olivenzweige mediterran
Materialien: Lange Olivenzweige (frisch oder getrocknet), Terrakottavase, Sand.
- Sand auf den Boden geben für Stabilität.
- Olivenzweige auf unterschiedliche Längen kürzen.
- Locker einsetzen, Blätter im unteren Bereich entfernen.
- Vase neben einem Naturleinen-Sofa oder auf einem Holzboden platzieren.
9. Skulpturales Einzelelement
Materialien: Ein einziger, markanter Ast (z. B. Magnolia oder Wisteria), schlanke Vase aus glasierter Keramik.
- Ast auf die richtige Länge kürzen: ca. 1,5-fache Vasenhöhe.
- Allein einsetzen, keine Ergänzungen.
- Vase auf einem Beistelltisch oder direkt auf dem Boden positionieren.
Dieser Look lebt von Mut zur Leere. Wer ihn fotografiert, wählt einen hellen Hintergrund und fotografiert leicht von der Seite.
10. Saisonales Wechsel-Arrangement
Materialien: Wechselnde Elemente je nach Jahreszeit, neutrale Keramikvase als feste Basis.
- Vase als Konstante behalten, nur den Inhalt wechseln.
- Frühling: Tulpen oder Narzissen. Sommer: Gräser und Sonnenblumen. Herbst: Beeren und Zieräste. Winter: Tannenzweige und Lichterkette.
- Zwischen den Saisons Vase gründlich reinigen.
- Kieselsteine dauerhaft als Bodenbeschwerung drin lassen.
Wie du deine Bodenvase das ganze Jahr über frisch gestaltest
Saisonale Anpassungen sind der einfachste Weg, eine Bodenvase lebendig zu halten, ohne jedes Mal von vorn anzufangen.
Frühling: Kirschblütenzweige, Forsythia, frische Tulpen in hellen Farben. Farbstimmung: Weiß, Rosa, Hellgrün. Frische Blumen brauchen regelmäßiges Wasser, Trockenalternativen wie Kunstkirschblüten halten die ganze Saison.
Sommer: Trockenblumen in Ocker und Creme, Gräser, getrocknete Sonnenblumen. Farbstimmung: Warm, sandig, natürlich. Direkte Sonne meiden, damit Farben nicht verblassen.
Herbst: Pampasgras, rote Beeren, Zieräste, Trockenblumen in Rostrot und Braun. Trockenmaterialien sind hier die beste Wahl, da sie die kühle Jahreszeit ohne Pflege überstehen.
Winter / Weihnachten: Tannenzweige, Lichterketten, Weihnachtskugeln an langen Ästen, Zimtstangen als Füllmaterial. Für Ostern: Weidenkätzchen, Ostereier an Zweigen, frische Narzissen.
Profi-Tipp: Wechsle nicht das gesamte Arrangement auf einmal. Tausche zunächst nur das Hauptelement aus und behalte Füllmaterial und Beschwerung. Das spart Zeit und die Vase bleibt stabil.
Trockenmaterialien bieten einen nachhaltigeren, pflegearmen Look, kombiniert mit frischen Elementen entsteht ein lebendiger Kontrast, der trotzdem lange hält.
Äste, Zweige und Pampasgras richtig in Szene setzen
Große, strukturgebende Elemente sind das Rückgrat jedes Bodenvasenarrangements. Aber sie kippen leicht und wirken schnell überladen, wenn man sie falsch einsetzt.
- Zuschneiden: Äste und Zweige immer schräg schneiden. Das erhöht die Standfläche im Vasenhals und verbessert bei frischen Zweigen die Wasseraufnahme.
- Beschwerung: Vor dem Einsetzen den Vasenboden mit Kieselsteinen oder Sand beschweren. Bei ausladenden Arrangements sollte ausreichend Füllmaterial als Beschwerung eingesetzt werden, um die Standfestigkeit zu gewährleisten.
- Anordnen: Längste Elemente zuerst einsetzen, sie bilden die Achse. Kürzere Elemente locker darum gruppieren. Nie alle Stiele in die Mitte stecken, das wirkt steif.
- Dichte prüfen: Zwischen den Elementen sollte immer etwas Luft sichtbar sein. Drei bis fünf Äste reichen für die meisten Vasen.
- Standfestigkeit testen: Arrangement leicht anstoßen. Wenn die Vase wackelt, mehr Beschwerung hinzufügen oder Elemente kürzen.
Dos: Unterschiedliche Höhen kombinieren, geschwungene Formen nutzen, Luft lassen. Don’ts: Zu viele Elemente auf einmal, alle Stiele auf gleiche Höhe kürzen, Vase überfüllen.
Wo steht die Bodenvase am besten und wie hoch dürfen die Stiele sein?
Platzierung und Proportion entscheiden darüber, ob eine Bodenvase als Designstatement wirkt oder einfach im Weg steht.
Die Proportionsformel: Stiele und Zweige sollten mindestens so weit aus der Vase herausragen, wie die Vase selbst hoch ist. In hohen Räumen (ab 2,80 m) darf das Arrangement deutlich darüber hinauswachsen. In niedrigen Räumen wirkt dezenteres Styling harmonischer.
| Raumsituation | Empfohlene Gesamthöhe | Platzierungshinweis |
|---|---|---|
| Hoher Raum (ab 2,80 m) | Vase + 1,5-fache Vasenhöhe | Ecke oder freistehend, Blickachse nutzen |
| Normaler Raum (2,80 m) | Vase + gleiche Vasenhöhe | Neben Sofa oder Sideboard |
| Schmaler Flur | Schlanke Vase, wenige Elemente | 20–30 cm neben der Tür, nicht im Durchgang |
| Eingangsbereich | Mittelgroße Vase, klare Silhouette | Seitlich der Tür, mit Abstand zur Wand |
Bodenvasen sollten mit etwas Abstand zur Wand und zu Möbeln stehen, damit sie sichtbar bleiben und nicht beim Vorbeigehen umgestoßen werden. Für Eingangsbereiche gilt: 20–30 cm neben der Tür ist ideal, direkt im Durchgang ist sie ein Hindernis.
Bodenvase reinigen und pflegen: so bleibt sie lange schön
Eine vernachlässigte Vase zieht den Blick aus den falschen Gründen auf sich. Regelmäßige Pflege ist einfach, wenn man die richtigen Handgriffe kennt.
Alltagsreinigung:
- Vase leeren und Dekoration beiseitelegen.
- Warmes Wasser mit einem Spritzer Geschirrspülmittel einfüllen.
- Vase schwenken, Wasser ausgießen, mit klarem Wasser nachspülen.
- Mit einem weichen Tuch außen abwischen, aufrecht trocknen lassen.
Tiefenreinigung für schmale Vasen:
- Putzperlen oder eine Handvoll Reis in die Vase geben.
- Warmes Wasser hinzufügen, Öffnung abdecken und kräftig schütteln.
- Bei hartnäckigen Ablagerungen: Essig und Natron einweichen lassen (30 Minuten), dann ausspülen.
- Keine harten Schwämme bei empfindlichen Oberflächen verwenden.
Füllmaterialien für Standfestigkeit:
- Kieselsteine: Dekorativ, wiederverwendbar, ideal für Glasvasen (sichtbar von außen). Nachteil: schwer zu reinigen, wenn Schmutz sich absetzt.
- Sand: Günstig, sehr stabil, unsichtbar in dunklen Vasen. Nachteil: kann bei Feuchtigkeit klumpen.
- Dekosteine: Ästhetisch, besonders in Glasvasen. Nachteil: teurer als Kiesel oder Sand.
Terrakotta braucht besondere Aufmerksamkeit: nie dauerhaft nass stehen lassen, da das Material Wasser aufnimmt und auf Dauer brüchig wird.
Was Innenarchitekten über Bodenvasen wirklich denken
Dieses Prinzip zieht sich durch die Arbeit vieler Innenarchitekten: Einzelne lange Zweige oder wenige, hochwertige Elemente wirken ästhetischer als überladene Arrangements. Wer eine Bodenvase mit zehn verschiedenen Elementen füllt, verliert die Silhouette, die das Stück erst interessant macht.
Nachhaltigkeit spielt dabei eine wachsende Rolle. Lokal getrocknete Gräser, Zweige aus dem eigenen Garten oder recycelte Füllstoffe wie Kieselsteine aus dem Baumarkt sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch authentischer als importierte Dekoelemente. Trockenblumen aus regionalem Anbau halten zudem länger als Importware.
Profi-Tipp: Wähle Vasenmaterial und Raumstil bewusst im Kontrast: Eine grobe Terrakottavase in einem modernen, weißen Raum setzt ein stärkeres Statement als eine Vase, die sich farblich und stilistisch anpasst.
Decorias bietet eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Vasen aus Keramik und Steingut, die genau dieses Prinzip verkörpern: klare Formen, hochwertige Verarbeitung, zeitlose Wirkung. Die PRESTIGE Keramikvase ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein einzelnes Objekt einen Raum definieren kann.
Wie du eine Bodenvase mit dem Rest des Raums verbindest
Eine Bodenvase, die isoliert steht, wirkt wie ein Fremdkörper. Sie braucht Bezugspunkte im Raum, um wirklich zu funktionieren.
Farbe als Verbindung: Greife eine Farbe aus dem Arrangement in einem anderen Dekoelement auf. Beige Pampasgras passt zu einem cremefarbenen Kissen, Terrakotta-Töne verbinden sich mit einem Holzboden oder einem Wandbild in Erdtönen. Das TERRA Wandbild von Decorias funktioniert genau so: warme Brauntöne, die eine Terrakottavase aufgreifen und den Raum zusammenhalten.
Höhen variieren: Stelle die Bodenvase nie allein. Ein niedriger Beistelltisch daneben, eine kleine Skulptur auf dem Boden oder ein Wandbild dahinter schaffen eine Gruppe, die das Auge führt. Unterschiedliche Höhen erzeugen Tiefe.
Teppich und Vase: Ein runder Teppich betont organische Vasenformen, ein geometrischer Teppich gibt einer schlanken, modernen Vase Halt. Farbe und Muster des Teppichs sollten mit der Vase korrespondieren, nicht konkurrieren.
Licht gezielt einsetzen: Eine Stehleuchte oder eine Wandleuchte hinter oder neben der Vase wirft interessante Schatten und hebt die Silhouette hervor. Bei Glasvasen mit Lichterketten entsteht ein Leuchteffekt, der abends den ganzen Raumcharakter verändert.
Skulpturen als Ergänzung: Neben einer großen Bodenvase wirkt eine kleine Skulptur auf dem Boden oder einem niedrigen Sockel besonders gut. Das schafft eine Komposition statt einer Einzelaufstellung.
Wichtige Erkenntnisse
Eine Bodenvase wirkt am stärksten, wenn Material, Proportion und ein klares Hauptelement aufeinander abgestimmt sind.
| Thema | Details |
|---|---|
| Materialkombination | Terrakotta für Mediterran, Glas für Vielseitigkeit, Keramik für Minimalismus. |
| Proportionsregel | Stiele mindestens so hoch wie die Vase, in hohen Räumen darf das Arrangement deutlich darüber hinauswachsen. |
| Standfestigkeit | Vasenboden mit Kieselsteinen oder Sand beschweren, besonders bei ausladenden Arrangements. |
| Saisonale Anpassung | Hauptelement wechseln, Beschwerung und Vase als Konstante behalten. |
| Decorias als Bezugsquelle | Hochwertige Keramik- und Steingutvasen mit zeitloser Form, erhältlich mit Ratenzahlung. |
Meine Sicht auf das Thema Bodenvase
Bodenvasen werden oft unterschätzt. Viele Menschen kaufen eine schöne Vase und füllen sie dann mit allem, was gerade da ist, weil sie das Gefühl haben, sie müsse voll sein. Das Gegenteil ist wahr.
Die stärksten Arrangements, die ich kenne, bestehen aus einem einzigen Element. Ein langer, geschwungener Ast in einer matten Keramikvase braucht nichts dazu. Er ist fertig. Der Mut, eine Vase nicht vollzustopfen, ist das eigentliche Designprinzip hinter diesem Möbelstück.
Dazu kommt die Frage des Materials. Terrakotta und Steingut haben eine Qualität, die man anfassen kann. Sie altern schön. Eine Glasvase ist vielseitiger, aber sie verzeiht keine Nachlässigkeit im Inneren. Wer eine Glasvase nimmt, muss die Innenfüllung genauso sorgfältig gestalten wie das Äußere.
Was ich Designinteressierten immer empfehle: Kaufe zuerst die Vase, dann entscheide, was hineinkommt. Nicht umgekehrt. Das Material und die Form der Vase geben dir die Richtung vor. Alles andere folgt daraus.
Hochwertige Bodenvasen und Deko-Objekte bei Decorias
Wer nicht nur dekorieren, sondern ein echtes Designstatement setzen möchte, findet bei Decorias eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Vasen, Skulpturen und Wohnaccessoires aus handwerklicher Fertigung. Jedes Stück ist auf zeitlose Wirkung ausgelegt, nicht auf schnelle Trends.

Die Keramik- und Steingutvasen aus dem Decorias-Sortiment eignen sich besonders für die Styling-Ideen aus diesem Artikel: klare Formen für minimalistische Arrangements, warme Oberflächen für Pampas- und Trockenblumen-Looks. Ergänzend dazu bietet Decorias Skulpturen und Wandbilder, die eine Bodenvase in eine vollständige Raumkomposition verwandeln. Das ENTRADA Wandbild etwa passt ideal in Eingangsbereiche, wo eine Bodenvase als erstes Willkommenselement steht.
Alle Produkte sind mit Ratenzahlung erhältlich, und 2,5 % des Gewinns fließen an UNICEF. Sieh dir die aktuelle Kollektion auf decorias.de an und wähle das Stück, das deinen Raum vervollständigt.
Nützliche Quellen und Inspirationsseiten
Für weitere Inspiration und fundierte Hintergrundinformationen lohnen sich diese Quellen:
- AD Magazin (ad-magazin.de): Hochwertige Styling-Fotos und redaktionelle Empfehlungen zu Bodenvasen und Inneneinrichtung. Ideal für visuelle Inspiration und Produktempfehlungen.
- SCHÖNER WOHNEN (schoener-wohnen.de): Praxisnahe Einrichtungstipps mit Fokus auf deutsche Wohntrends. Besonders nützlich für Material- und Stilfragen.
- Wohnfrage (wohnfrage.de): Konkrete Anleitungen und kreative Ideen für Bodenvasen, mit Fokus auf Umsetzbarkeit.
- Elle Decoration (elle.de): Internationale Designtrends, Trockenblumen und Vasen-Styling aus Redakteursperspektive.
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